Die Low-Code Brothers: Zwei Kerle mit der Mission, die Welt vor dem digitalen Verderben zu retten

Die Low-Code BrothersIm Kultfilm Blues Brothers (1980) begeben sich die hartgesottenen Blues-Rocker „Joliet“ Jake und Elwood Blues auf eine irrwitzige Mission, um ihr altes Waisenhaus vor dem finanziellen Ruin zu retten: Um das nötige Geld aufzutreiben, wollen sie ihre alte Band wieder aufleben lassen. Dabei kommt es zu folgender Szene:

Elwood: Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen.

Jake: Tritt drauf!

Der Handlungsstrang hinter diesem Spruch hat die Popkultur für immer verändert. Dieser Film hat zudem unser Meme über diese beiden nerdigen Draufgänger mit einer Mission vor Augen inspiriert: und zwar die Menschheit mit Low-Code-Automatisierung vertraut zu machen und vor technischen Schulden zu retten. Für alle, an denen die Blues Brothers vorbeigegangen sind, es ist eine Saturday-Night-Live-Parodie im alten Stil, in der es um eine Soulband mit den Comedians Dan Aykroyd und John Belushi als Frontmänner geht.

Studien zeigen, dass etwa 40 % der Zeit für die Produktentwicklung auf technische Schulden verschwendet wird. Ganz zu schweigen davon, dass laut einer aktuellen Studie von IDG 50 % der neugestarteten Projekte zur Anwendungsentwicklung fehlschlagen. Und falls Sie das alles noch nicht beunruhigt, sind digitale Disruptionen nie weit und tauchen auf, ob wir auf sie vorbereitet sind oder nicht.

Davon klingt nichts wirklich vielversprechend. Traditionelle Anwendungsentwicklung steht unter keinem guten Stern. Doch die Low-Code Brothers erinnern uns daran, dass noch nicht alles verloren ist. Sie stehen für die Kraft moderner Low-Code-Automatisierungsplattformen für CIOs, die das Problem der technischen Schulden lösen und agile Softwareentwicklung in ihrer IT-Organisation einführen wollen. Ein Beispiel: Aviva ist ein multinationales Versicherungsunternehmen mit 33 Millionen Kunden in 16 Ländern. Mithilfe einer Low-Code-Plattform hat diese in London ansässige Firma riesige Datenmengen aus 22 verschiedenen Systemen zusammengeführt, um eine einheitliche Kundenansicht für eine effizientere Call-Center-Kundenbetreuung möglich zu machen.

Was heißt das konkret? Die Reaktionszeiten im Kundenservice wurde um das 9-fache verkürzt und Betriebskosten um satte 40 % gesenkt.

Die unglaubliche Magie der Low-Code-Automatisierung

Zurück zum Meme mit den Low-Code Brothers. Es steht für die Magie der Low-Code-Automatisierung, die uns von technischen Schulden befreit und die Koordination von Menschen, Bots und künstlicher Intelligenz revolutionieren wird, um so die digitale Transformation voranzutreiben. Und dennoch haben viele IT-Abteilungen solche Arbeitsrückstände, dass sie Abstriche machen müssen, um der digitalen Transformation Herr zu werden. Die Low-Code-Automatisierung ist das Gegenteil davon. Sie schützt uns vor diesen lähmenden Rückständen, indem sie es Software-Entwicklern und anderen Führungskräften möglich macht, Unternehmensanwendungen 10- bis 20-mal schneller aufzubauen als selbst Code zu schreiben.

Warum ist Low-Code denn so schnell? Mit einem Wort: Einfachheit.

„Wenn ich Appian (eine Low-Code-Automatisierungsplattform) mit nur einem Wort beschreiben müsste“, so Appian-Gründer und CEO Matt Calkins, „wäre es wohl Einfachheit. Alle Unternehmen müssen ihre IT-Entwicklung beschleunigen, ohne dabei an Qualität einzubüßen oder sich von anderen Technologien abhängig zu machen.“ Appian war das erste Low-Code-Unternehmen, das an die Börse ging.

Natürlich könnte man sich auch einfach für Software „von der Stange“ entscheiden, dann wird allerdings die Integration zum Problem. Mehr isolierte Datenspeicher, zusätzliche Prozesse … und plötzlich haben Sie ein viel größeres Problem als vorher. Oder Sie sichern sich ab, indem Sie Ihre eigenen benutzerdefinierten Anwendungen entwickeln, ganz im Stil der alten Schule.

Doch wenn es darum geht den Bedarf an einzigartiger Software zu decken, birgt dieses Modell ganz ähnliche Herausforderungen. Letztendlich können Sie auch mehr Entwickler anstellen, aber Talente sind rar und teuer. Setzen Sie lieber auf Low-Code.

Die Koordination von Arbeitskräften, Bots, KI und mehr

Und so geht’s: Die Options Clearing Corporation (OOC) – das weltweit größte Unternehmen für das Clearing von Aktienderivaten – hat auf Appian in nur sechs Wochen ihre erste Low-Code-Anwendung erstellt. OCC, ansässig in Chicago, verwendete Low-Code, um auf Appian in nur 18 Monaten neun kritische Anwendungen für den Bereich Risikomanagement zu entwickeln und bereitzustellen. Mittlerweile schaffen sie es an nur einem Tag eine Anwendung zu erstellen.

„So schöpft man das Potential von Low-Code optimal aus“, sagt Calkins, CEO von Appian. „Das ist die Geschwindigkeit, die wir sehen wollen. Und die Art von Transformation, die wir anstreben. Darauf arbeiten wir hin, das wollen wir unseren Kunden bieten.“

Apropos Geschwindigkeit: Gartner zufolge ist der Markt für robotergesteuerte Prozessautomatisierung (RPA) im Jahr 2018 um 63 % gewachsen, was ihn zum am schnellsten wachsenden Sektor im Bereich der Unternehmenssoftware macht. Das Problem ist, dass viele Unternehmen Bots von verschiedenen Anbietern eingeführt haben. Softwareroboter werden häufig isoliert und ohne wirksame Überwachung durch Mitarbeiter bereitgestellt. Demzufolge sind viele CIOs mit ihrem Fokus auf Sicherheit und Governance, von Natur aus vorsichtig, wenn es darum geht ihre Einsatzmöglichkeiten für RPA auszubauen.

Im Gegensatz dazu bieten die besten Low-Code-Automatisierungsplattformen Folgendes:

  • Das Zusammenführen von Low-Code Development und RPA in einer einzigen, umfassenden Automatisierungsplattform, was die Orchestrierung von Menschen, Bots und künstlicher Intelligenz ermöglicht.
  • Neue Möglichkeiten im Bereich Case Management, damit Menschen Ausnahmen und Fehler der Bots schnell beseitigen können.
  • Die Bereitstellung mobiler und webbasierter RPA-Governance sowie neuer Kontroll- und Berichtsprozesse, die es den Unternehmen erleichtert, eine Bot-Belegschaft besser zu verwalten.

Ja, technische Schulden sind immer noch ein Problem, aber die vielversprechenden Möglichkeiten der Low-Code-Automatisierung haben die Erwartungen derart hochgesetzt, dass sie vielleicht nie mehr sinken werden.

Das Bluesmobil als Low-Code-Automatisierungsplattform

Noch einmal zurück zu einer Filmszene aus Blues Brothers – die, in der Elwood Jake das Bluesmobil zeigt (ein skurriles, ausrangiertes Polizeiauto). Stellen Sie sich die Szene jetzt mit den Low-Code Brothers als Protagonisten vor und ersetzen Sie das Bluesmobil mit der Low-Code-Automatisierungsplattform von Appian:

Dev: Was’n das?

Ops: Was?

Dev: Diese Plattform hier. Wo ist die Plattform, die wir vorher hatten?

Ops: Ich hab sie gegen die Low-Code-Automatisierungsplattform von Appian eingetauscht.

Dev: Warum?

Ops: Sie läuft mit Low-Code, visuellem Design, bietet einheitliche Daten, schnelle Integration, außerdem Lösungen für Workflow, KI und RPA. Und man kann damit Anwendungen erstellen, ohne dass man selbst Code schreiben muss. Was sagst du jetzt, ist das unsere neue Plattform oder was?

Sie wollen mehr wissen über die Low-Code-Automatisierungsplattform von Appian und wie sie Ihnen dabei helfen kann, technische Schulden zu überwinden? Registrieren Sie sich hier, um Zugang zum limitierten Beta-Programm zu erhalten. Für alle wichtigen Fakten zu Low-Code Development, empfehlen wir Ihnen die Lektüre dieser informativen Whitepaper:

 

 

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