Die verschiedenen Möglichkeiten zur Transformation Ihres Unternehmens mit einer Low-Code-Plattform

Potenzielle Käufer von Low-Code-Entwicklungsplattformen fallen üblicherweise in eines von zwei Lagern.

Die einen sehen das Versprechen und das Potenzial dieser neuen Technologie. Doch die unzähligen Nutzungsmöglichkeiten sind oft überwältigend. Sie wissen teilweise gar nicht, wo sie anfangen sollen.

Personen im zweiten Lager wissen ganz genau, was sie mit ihrer brandneuen Low-Code-Plattform anfangen werden, sobald sie – bildlich gesprochen – den Zündschlüssel drehen und das Schnurren des starken Motors unter der Haube hören. Aber dieser starke Fokus macht sie möglicherweise blind für weitere Wege zur Nutzung dieser Technologie.

Egal in welchem Lager Sie sich nun verorten: Wahrscheinlich kratzen Sie bei Ihren Überlegungen zu den Nutzungsmöglichkeiten der neuen Generation von Low-Code-Plattformen nur an der Oberfläche.

Die Ironie besteht darin, dass diese Plattformen so viel Leistung auf so leicht zugängliche Weise mitbringen, dass sie Ihnen bei der Erschließung ihres vollen Potenzials tatsächlich im Weg stehen können.

Unabhängig von Ihrem Fortschritt auf der Low-Code-Reise wird Ihnen diese dreiteilige Serie dabei helfen, die verschiedenen Arten nachzuvollziehen, auf denen Ihnen eine Low-Code-Entwicklungsplattform bei der Transformation und beim Umbau Ihres Unternehmens helfen kann – im Großen wie im Kleinen.

In den ersten beiden Teilen dieser Serie sehen wir uns die drei weit gefassten Kategorien von Anwendungsfällen an, in denen Unternehmen Low-Code-Tools nutzen, und präsentieren Beispiele für den Einsatz bei verschiedenen Herausforderungen sowie zur Sicherung von Vorteilen bei stetigen Veränderungen auf dem Markt.

Im letzten Teil der Serie behandeln wir wichtige Punkte, die Sie bei der Auswahl einer Low-Code-Plattform berücksichtigen sollten, damit Sie auch alles bekommen, was Sie zur Erschließung der schlummernden Werte in Ihrem Unternehmen brauchen – und zwar ab der ersten Minute.

Los geht’s!

Optimierung des Unternehmens

Als Erstes denken Unternehmen bei der Nutzung von Low-Code-Methoden an die Optimierung von Geschäfts- und Betriebsabläufen. Und das aus gutem Grund.

Die Fähigkeit, schnell zu automatisieren und alte, oft ineffiziente Verfahren zu straffen, ist eine offensichtliche Möglichkeit zur sofortigen Wertschöpfung über eine Low-Code-Investition. Aber selbst im Bereich der Optimierung sind Automatisierung und Straffung von Prozessen nur der Anfang.

Oft geht die Prozessoptimierung einher mit Kundenzufriedenheit und kann, wenn die Initiative richtig aufgestellt wird, für positive Ergebnisse im Kundenkontakt sowie in der Bilanz sorgen. Zum Beispiel nutzte Barclays, ein globaler Finanzdienstleister, die Low-Code-Plattform von Appian zur Optimierung von neun Prozessen in nur zehn Monaten. Das Ergebnis war eine Reduzierung der Bearbeitungszeit im Backend um 85 % bei gleichzeitiger Steigerung der Kundenzufriedenheit um 64 % – all das schon im ersten Nutzungsmonat.

Die gleichzeitige Steigerung der Effizienz und der Kundenzufriedenheit ist natürlich eine klassische Win-Win-Situation, doch Optimierung hat viele Gesichter. Zum Beispiel ist das Risikomanagement bei den meisten Unternehmen eine mühevolle Aufgabe, bei deren unsachgemäßer Ausführung katastrophale Folgen drohen. Aber die Komplexität des Risikomanagements über diverse Geschäftsportfolios hat den Bereich bei den meisten Firmen zu einem teuren Unterfangen mit Wertverlustgarantie gemacht.

Options Clearing Corporation, die weltweit größte Clearing-Stelle für Equity-Derivate, konnte ihren gesamten Risikomanagement-Ansatz transformieren, indem neun essenzielle Risikomanagement-Anwendungen in nur achtzehn Monaten entwickelt wurden. Diese neuen Anwendungen ermöglichtem dem Unternehmen den Einsatz von Automatisierungstechniken, die Verbesserung der Datenverwaltung und -transparenz und das Einbinden von Kontrollmaßnahmen und Compliance-Prüfungen direkt in die Stammgeschäftsprozesse.

Obwohl der Einsatz von Low-Code-Plattformen zur Automatisierung und Effizienzsteigerung im Unternehmen ein klassischer Anwendungsfall und ein häufiger Ausgangspunkt ist, sollten Unternehmen ihre Augen offen halten, um sich keine großen Möglichkeiten wie die Optimierung komplexer und funktionsübergreifender Prozesse entgehen zu lassen.

Diese Möglichkeiten treten vor allem bei Anwendungsfällen auf, die eine Abstimmung von Geschäfts- und Betriebsabläufen zwischen mehreren Personen, Systemen und Teams erfordern und die am meisten von der Bereitstellung von künstlicher Intelligenz, Robotic Process Automation und weiteren intelligenten Handlungsträgern profitieren.

Die Sicht von Intellyx: Low-Code lässt sich überall einsetzen

Der erste Anwendungsfall für Low-Code, den wir uns angesehen haben, ist ein gutes Lernbeispiel und liefert einen der besten Ansätze zum Low-Code-Einstieg: Überall lässt sich ansetzen.

In vielen Fällen verbringen Unternehmen entweder viel zu viel Zeit mit dem Nachdenken über ihre Möglichkeiten oder konzentrieren sich zu stark auf einen einzigen Anwendungsfalls. Aber einer der größten Vorteile moderner Low-Code-Plattformen wie Appian ist das rapide Prototyping, die Experimentier- und Iterationsmöglichkeiten.

Es gibt keine perfekte Anlaufstelle oder den einen „richtigen Weg“ zum Einstieg mit Low-Code. Legen Sie einfach los und halten Sie die Augen nach allen Möglichkeiten offen, die sich ergeben könnten.

In Teil zwei dieser dreiteiligen Reihe sehen wir uns die nächsten beiden breit gefassten Kategorien von Low-Code-Anwendungsfällen an. Lesen Sie heute noch Teil zwei!

Um mehr über den aktuellen Stand der Low-Code-Entwicklung und deren Nutzung durch Unternehmen für beeindruckende Ergebnisse zu erfahren, registrieren Sie sich für das anstehende Webinar So können Sie Ihr Unternehmen mit Low-Code grundlegend verändern am 27. Juni 2019.

Copyright © Intellyx LLC. Appian ist Kunde von Intellyx und hat sämtliche Daten der Fallstudien bereitgestellt. Intellyx behält die volle redaktionelle Kontrolle über die Inhalte dieses Artikels.

APPIAN WEEKLY! abonnieren