Low-Code-Automatisierung: Wie alle Anwendungen künftig entwickelt werden

McLean, VA – Einen wunderschönen guten Tag von der Appian World 2020. Die Veranstaltung wurde heute Morgen offiziell mit einer zeitgemäßen Keynote des Gründers und CEO von Appian, Matt Calkins, eröffnet, der seine Vision einer Low-Code-Automatisierung und Positionierung von Unternehmen im Rahmen der Nachwirkungen der Coronavirus-Pandemie teilte.

„Wir haben gesehen, dass jedes Unternehmen jetzt eine Anwendung entwickeln muss, die es erlaubt, die Mitarbeiter wieder sicher, wohlüberlegt und vorsichtig an ihre Arbeitsplätze zurückzubringen. Wir haben erkannt, dass eine Anwendung das Schicksal eines Unternehmens beeinflussen kann. Die wichtigste Anwendung, die Sie in einem gewissen Jahr entwickeln, kann jene sein, für die Sie nur wenige Wochen Zeit haben. Nun, wenn das der Fall ist, dann glaube ich, dass jedes Unternehmen der Welt eine Low-Code-Automatisierungsplattform haben sollte", sagte Calkins.

Inmitten der Coronavirus-Rezession setzen Unternehmen ihren Weg der digitalen Transformation fort. Aber die Pandemie wartet nicht darauf, dass sich die Unternehmen an die Umstände anpassen. Deshalb müssen sie agiler sein als je zuvor. Aufgrund der Pandemie und einer schrumpfenden Wirtschaft steht in diesem Jahr mehr auf dem Spiel als je zuvor.

„Das sind sehr ungewohnte Zeiten", so Calkins. „Unser Ziel bei Appian ist es, unseren Kunden dabei zu unterstützen, nach dieser Pandemie besser und stärker zu sein als je zuvor."

Im Großteil der USA bleiben die Ausgangsbeschränkungen weiterhin bestehen, um die Ausbreitung von COVID–19 einzudämmen. Doch während die Pandemie die Wirtschaft in den Ruin treibt und den Profit sowie Millionen von Arbeitsplätzen vernichtet, suchen die Unternehmen nach einer Plattform, die sie unterstützen kann.

„Die Zeit für Low-Code-Automatisierung ist gekommen", so Calkins. „Während der Coronavirus-Krise ist es wichtiger als je zuvor, Anwendungen schnell entwickeln zu können. Das neue Jahrzehnt ist gerade erst angebrochen, und Anwendungen werden künftig mit Low-Code entwickelt. Es führt kein Weg daran vorbei", führte Calkins fort. „Wir müssen Anwendungen effizienter entwickeln".

Aber die technische Verschuldung ist für viele Unternehmen eine große Belastung. Laut Calkins können sich die Kosten für die Wartung und Aktualisierung von Legacy-Anwendungen auf bis zu 75 % der Entwicklungsressourcen belaufen, die einem Unternehmen zur Verfügung stehen. Das Problem verschlimmert sich exponentiell, erläuterte er.

COVID–19 hat uns gezeigt, dass Low-Code Unternehmen dabei unterstützen kann, auf plötzliche Ereignisse effizient zu reagieren, indem menschliche und digitale Arbeitskräfte schnell und im selben Workflow kombiniert werden. So sorgt Low-Code für das Überleben und Florieren in der neuen Normalität von COVID–19.

„Ich denke, einer der größten Erkenntnisse von COVID‑19 besteht darin", so Calkins, „dass Unternehmen in der Lage sein müssen, sich schnell an plötzliche und massive Veränderungen anpassen zu können. Die Pandemie ist nicht vor allem eine Gesundheits-, aber auch eine Wirtschaftskrise. Auch in dieser Rezession, wie bei jedem wirtschaftlichen Abschwung, wird es Gewinner und Verlierer geben. Unternehmen, die sich intensiv mit dem Einsatz von Low-Code-Automatisierung auseinandersetzen, werden besser positioniert sein, um als Gewinner hervorzugehen", sagte Calkins.

In den Nachrichten hört man immer öfter, dass einzelne Staaten langsam die Maßnahmen für Unternehmen lockern. Viele Unternehmen haben allerdings Angst vor einer Wiedereröffnung. Die gute Nachricht für Unternehmen lautet, dass die Low-Code-Automatisierungsplattform von Appian in Zeiten der Pandemie dabei helfen kann, schneller als je zuvor Geschäftswert zu schaffen.

„Eine Vielzahl von Unternehmen verlässt sich auf Appian, um die Corona-Krise zu überstehen", so Calkins. „Und, und wissen Sie, seit Jahren reden wir darüber, wie wichtig es ist, flexibel zu sein, wie wichtig es ist, sich anpassen zu können, nicht? Und jetzt ist ein Ereignis eingetreten (COVID–19), das uns dazu zwingt, diesen Worten Taten folgen zu lassen. Und einer der Wege, wie wir den Unternehmen geholfen haben, diese Krise zu überstehen, war die Entwicklung von Anwendungen", führte Calkins fort.

Appian hat in den vergangenen zwei Monaten drei Anwendungen entwickelt und eingeführt, um die Agilität zu demonstrieren, die mit einer Low-Code-Automatisierungsplattform einhergeht. Calkins ist davon überzeugt, dass die Anwendungen ein guter Indikator dafür sind, wie Appian seinen Kunden dabei helfen kann, sich an die Pandemie anzupassen.

„Die erste Anwendung (die im März veröffentlicht wurde) wurde übrigens schnell zur populärsten Markteinführung in der Geschichte von Appian", verriet Calkins. „Es geht darum, auf COVID–19 zu reagieren und die Belegschaft eines Arbeitgebers zu verfolgen. Unsere nächste Anwendung koordiniert kleine Darlehen für Unternehmen in den USA – einige führende Banken setzen sie bereits ein. An dieser Anwendung gefällt mir besonders, wie sie die Vorteile der Automatisierung veranschaulicht.

„Sie nutzt künstliche Intelligenz, um Kreditanträge zu lesen sowie Robotic Process Automation zum Upload in ein Regierungsportal. Menschen kümmern sich schließlich um das Compliance Management. Genau das ist der Sinn und Zweck der Automatisierung", so Calkins schließlich.

COVID–19 im Überblick – Immer für Sie da

APPIAN WEEKLY! abonnieren