iBPMS: Warum Gartner Appian als Leader einstuft

Wer kennt ihn nicht, Usain Bolt, den jamaikanischen Sprinter und neunfachen Olympiasieger? Er gilt als schnellster Mensch der Welt. Und was ist in der Unternehmenswelt – zumindest gefühlt – fast genauso schnell? Die Änderungen der Kunden- und Marktanforderungen. Wollen Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben, müssen sie ihre Arbeitsabläufe mittels moderner Software Plattformen wie iBPMS modernisieren, und zwar in immer kürzeren Zyklen. So zumindest meine These.

Digitalisierte Prozesse dürfen heutzutage nicht statisch und isoliert sein, sondern müssen mit den Unternehmensanforderungen mitwachsen – schnell und flexibel. Klassische Business Process Management (BPM) Suites sind in dieser Hinsicht als Hilfsmittel an ihre Grenzen gestoßen. Gefragt sind jetzt „intelligent Business Process Management Suites“ (kurz iBPMS), die auch Business Intelligence, Cloud-Computing, Social Collaboration und Analytics integrieren. Also Plattformen, die den Managementzyklus aus Erkennen, Bewerten und Einordnen sowie anschließendem Handeln immer weiter beschleunigen.

Doch was muss eine iBPMS heutzutage leisten? Und wo liegen Stärken und Schwächen der 15 relevanten iBPMS-Anbieter? Das hat das US-Marktforschungsunternehmen Gartner analysiert. Die Ergebnisse sind im „Magic Quadrant for Intelligent Business Process Management Suites 2016“ veröffentlicht – ein Report, der mit einer zweidimensionalen Matrix mit vier Quadranten die Unterschiede zwischen den Marktanbietern illustriert. Die Quadranten entsprechen einer Kategorisierung in „Niche-Players“, „Visionaries“, „Challengers“ und „Leaders“.

Gartner: Appian-Plattform erlaubt schnelle Innovationen

Und wo landet Appian in dieser Matrix? Oben rechts, denn Gartner stuft uns gemeinsam mit IBM und Pegasystems als „Leader“ ein. Diese haben laut Gartner in der Regel einen großen Kundenstamm, sind auf dem Markt gut sichtbar und können ihren Marktbereich in neue Richtungen lenken.

Gartner erklärt auch, was Appian vom Wettbewerb differenziert. Und zwar Funktionalitäten (Gartner spricht von „social centricity“), die schnelle Innovationen und Entdeckungen sowie spontanes Zusammenarbeiten zwischen Kunden, Mitarbeitern, Partnern und Zulieferern ermöglichen. Nutzer können mittels Online-Kollaboration gemeinsam an Projekten und Vorgängen arbeiten und sich dort ständig auf dem Laufenden halten – ganz ohne zeitaufwendige E-Mails oder Telefonkonferenzen. Diese Benutzerfreundlichkeit zahlt sich aus.

„Die Kundenreferenzen von Appian zeigen im Vergleich zu Wettbewerbern ein höheres Maß an Zufriedenheit“, heißt es im Report. Zu den Gründen zählt hier auch eine Time-to-production-Zeitspanne von weniger als drei Monaten.

Das Low-Code-Prinzip

Sie fragen Sich, was die Appian-Plattform im Alltag so benutzerfreundlich macht? Unser Low-Code-Prinzip. Appian-Anwender müssen neue Applikationen nicht programmieren, sondern können Unternehmensanwendungen mit Hilfe einer Prozessbibliothek ohne Programmierkenntnisse auf einer grafischen Benutzeroberfläche definieren und sofort auf der Plattform ausführen. Diese intuitive Entwicklung von Applikationen, mit denen sich Prozesse automatisieren, dokumentieren und auswerten lassen, ist laut Gartner ein wesentliches Kriterium für eine effiziente iBPMS. Zu den weiteren Kriterien zählen ein gutes Monitoring, Analysefunktionen für eine schnellere Entscheidungsfindung und das reibungslose Zusammenspiel mit externen Applikationen und mobilen Endgeräten. Das alles bringt die Appian-Plattform mit.

Doch bevor Anwender neue Applikationen erstellen können, muss Eines gewährleistet sein: dass alle Unternehmenssysteme miteinander verzahnt sind, und dass es keine einzelnen isolierten Datensilos mehr gibt. Hier kommt Appian Records ins Spiel. Mit Records können Sie sämtliche Unternehmensdaten aus internen und externen Systemen (SAP, Salesforce, Sharepoint…) nach Geschäftsthemen geordnet auf einem übersichtlichen Dashboard darstellen. Dank dieser konsolidierten Sicht aller wichtigen Informationen können Unternehmen noch effizientere Services für ihre Kunden entwickeln. Beispiel gefällig?

Zu den Nutzern zählt die australische Bendigo and Adelaide Bank

Zu den Nutzern der Appian-Plattform zählt die australische Bank „Bendigo and Adelaide“. Sie verbessert mit Appian den Service für ihre 1,6 Millionen Kunden. Die Anwender haben einzelne Datensilos zusammengeführt und Dank des Low Code Ansatzes innerhalb kürzester Zeit neue Unternehmensanwendungen etabliert. „Unser Ziel war es, die Customer Journey nahtlos zu gestalten – unabhängig davon, mit welchem Teil unserer Bank die Kunden gerade interagieren“, sagt Kundenservice-Manager Andrew Watts. „Die Geschwindigkeit, zu der uns die Appian-Plattform bei Entwicklung und Auslieferung der notwendigen unternehmenskritischen Applikationen verholfen hat, macht Appian für uns zum idealen Partner.“

Fazit: Mit der Appian-Plattform können sich Unternehmen schnell neuen Markt- und Kundenanforderungen anpassen. Isolierte Datensilos lassen sich in ein einheitliches Datenmanagementsystem mit übersichtlichem Dashboard integrieren, und Anwender können ohne Programmierkenntnisse neue Unternehmensanwendungen erstellen, mit denen sich Prozesse automatisieren, dokumentieren und auswerten lassen. Fast so schnell wie Usain Bolt.

Dirk Pohla

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