Daten als Kraftstoff für Ihre digitale Zukunft

Finanzinstitute erreichen mit Daten digitale Überlegenheit

Überall in der digitalen Welt entspringen neue Datenquellen, die mit der Zeit zu riesigen Datenreservoirs heranwachsen. In diese Vorräte fließen verschiedenste Arten von Daten; seit einigen Jahren glücklicherweise auch immer mehr aussagekräftige Daten. Parallel dazu verbessert sich die Rechenleistung, mit der diese Daten verarbeitet und gespeichert werden können. Und der Trend steigt: Prognosen zufolge sollen bis 2020 pro Sekunde und pro Erdenbewohner 1,7 Megabyte an neuen Daten generiert werden. Doch was tun Unternehmen mit diesen Daten? Einige Forscher schätzen, dass weniger als 0,5 % der generierten Daten heutzutage tatsächlich analysiert und weiterverwendet werden. Es bleibt also noch viel Luft nach oben. In der Finanzbranche könnte ein effektiver Einsatz von Daten beispielsweise Finanzdienstleistungsinstituten helfen, die den bestehenden Kundenstamm dauerhaft binden und immer mehr Neukunden anziehen möchten. Um diese Ziele zu erreichen, benötigen sie nämlich handfeste Erkenntnisse zum aktuellen Kundenverhalten, aber auch historische Datensätze. Die meisten Finanzinstitute verfügen bereits über entsprechende Datenreservoirs. Jedoch liegen diese oft verteilt auf verschiedene isolierte Systeme, die weder einzeln noch kollektiv effektiv verwaltet werden. Oft wird der Datenbestand auch noch zusätzlich mit Drittanbieter- oder Social-Media-Daten aufgestockt. Zwar steckt in solchen Datensätzen großes Potenzial, jedoch kann man die verschiedenen wertschöpfenden Werkzeuge wie Machine Learning, Predictive Analytics, Forecasting und Intelligence nur schwer darauf anwenden. Wer auf dem dynamischen, digitalen globalen Marktplatz nicht nur konkurrenzfähig, sondern der Konkurrenz überlegen sein möchte, muss sich also der Transformation zum datenzentrierten Finanzinstitut verschreiben.

Daten steigern den Mehrwert über die gesamte Customer-Journey hinweg

Das bereits angesprochene Potenzial der vorhandenen Daten würde – wenn effektiv genutzt – einen großen Mehrwert für die Kunden und das Geschäft von Finanzinstituten bedeuten. Daten könnten beispielsweise gezielt zur Verbesserung der Customer-Journey eingesetzt werden, um so die Beziehung zum Kunden und die Vertrauensbasis zu stärken: So können Sie Ihren Kunden etwa helfen, bessere Kauf- und Zahlungsentscheidungen zu treffen, oder sich effektiv vor Betrugsversuchen zu schützen. Die Kombination aus technologieorientierten Innovationen und Daten ermöglicht Finanzinstituten, die finanzielle Integration zu unterstützen, günstigere und bessere Dienstleistungen anzubieten und ihre eigene Betriebseffizienz zu steigern. Dient die datengestützte Innovation als Hilfsmittel für besseres Customer-Engagement – und nicht nur als Abwehrstrategie gegen traditionelle und nicht-traditionelle Wettbewerber –, können Finanzinstitute damit tiefere Erkenntnisse zu ihren Kunden sammeln und höhere Umsätze erzielen.

Im Folgenden haben wir fünf Möglichkeiten zusammengefasst, wie Finanzinstitute mit ihren bestehenden Datensätzen größeren Mehrwert entlang der Customer-Journey erzielen können:

  1. Personalisierte Empfehlungen:
    Finanzinstitute können Content, Daten und Analytics effektiv nutzen, um Kunden in Echtzeit individuelle und relevante Produktempfehlungen bereitzustellen. Eine solche Personalisierung der Finanzdienstleistungen sollte über die gesamte Customer-Journey hinweg erfolgen. Kunden erhalten dann auf allen Plattformen zu jeder Zeit und in Echtzeit auf sie abgestimmten Content. Diese Hyper-Personalisierung ist wichtiger Bestandteil der Strategie, die Finanzinstitute benötigen, um für ihre digitale Zukunft mit einem differenzierten Angebot aufzuwarten, das ihre Lösungen in den Alltag ihrer Kunden integriert.
  2. Kunden-Support:
    Das Kontaktzentrum ist über die gesamte Customer-Journey hinweg eine sehr wichtige Konstante. Finanzinstitute müssen mithilfe der Insights aus ihren Kundendaten ihre Customer-Experience-Strategie anpassen oder komplett umgestalten. Sie müssen außerdem ihre Mitarbeiter in Kontaktzentren dazu befähigen, einen treuen Kundenstamm aufzubauen, indem eine integrierte, einheitliche Sicht auf den Kunden ermöglicht wird. Technologische Innovationen wie KI-gestützte Stimmungsanalysen können bei dieser Art der personalisierten Kundeninteraktion einen bedeutenden Beitrag leisten.
  3. Risikomodellierung:
    Finanzinstitute können Prozessautomatisierung für Middle- und Backoffice-Vorgänge einsetzen, unter anderem auch bei der Entwicklung von Risiko-Modellen. Unter Verwendung einer integrierten Plattform, auf der alle Datenquellen zusammenfließen, können Finanzinstitute Risikoprognosen für ungünstige und unvorhergesehene Ereignisse aufstellen, und bessere Vorbereitungsmaßnahmen für solche Situationen treffen. Diese Risikomodelle können verwendet werden, um Kreditrisiken, Marktrisiken und betriebliche Risiken zu reduzieren.
  4. Betrugserkennung und -schutz:
    Wenn Finanzinstitute Betrugsversuche vorzeitig erkennen und verhindern, anstatt nur verzögert darauf zu reagieren, können sie enorme Einsparungen erzielen. Sie können in ihren bestehenden Datensätzen die Aktivitätsmuster ihrer eigenen Kunden und der Branche im Allgemeinen identifizieren, um vor allem neue Angriffsmethoden und Bedrohungen besser verstehen zu können. Finanzinstitute sollten sich an ihren Daten orientieren, nicht an den gewünschten Ergebnissen. Anstatt sich also auf ein Ziel wie die Reduzierung von Kartenbetrugsfällen zu konzentrieren, sollten sie sich ansehen, welche Geschichten ihre Daten erzählen.
  5. Erfolgsmessung:
    Finanzinstitute können anhand ihrer Daten erkennen, wo sie erfolgreich sind und wo ihnen noch Stolpersteine im Weg liegen. Mit einer einheitlichen Plattform, die Zugriff auf Echtzeit- und historische Daten über verschiedene Systeme hinweg ermöglicht, profitieren sie von größerer Flexibilität, um den Erfolg von Programmen und Produkten zu messen und in Berichten festzuhalten.

Termin vormerken

Sind Sie auf dem Weg nach Sydney? Dann sehen wir uns auf der Sibos im International Convention Centre (ICC) vom 22. bis 25 Oktober. Wir würden uns freuen, Sie an unserem Stand (K-10) begrüßen zu dürfen. Gerne können Sie auch einen Termin mit unseren Experten aus dem Finanzdienstleistungsbereich vereinbaren. Unser gemeinsamer Vortrag mit Haider Hayat, VP Data Propositions bei Barclays, findet am Mittwoch, den 24. Oktober, um 12:15 Uhr im Open Theatre #2 auf Ebene vier des Kongresszentrums statt.

Besuchen Sie unser Appian-Ressourcencenter für den Finanzdienstleistungsbereich, um mehr über unsere Low-Code-Plattform für digitale Initiativen zu erfahren.
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